Periodensystem — Elemente des Lebens
Dieses Kapitel beschreibt das »Periodensystem« in {{Antares Open World}}: das Antares Building Block of Life System mit 20 Subsystemen definiert die Primordial Ooze Elements, 20 Stofftrennungsverfahren ermöglichen die Extraktion, 21 Stoffeigenschaften (elementar, physikalisch, chemisch, physiologisch) charakterisieren die Bausteine des Lebens, Wesensattribute verleihen Elementen Persönlichkeit, bipolares Crafting und organische Kulturen eröffnen grenzenlose Schöpfungsmöglichkeiten.
Periodensystem (Elemente des Lebens)
Kontext: Bewusstsein & Seele | Konsequentialismus | Chronobiologische Zyklen & Rhythmen | Metabolismus | Lebendige Assets (Evolution) | Errungenschaften
Was für unsere Erde, wenn man dieser These glauben schenken möchte, mit der »Ursuppe allen Lebens« begonnen hat, so kann man in Äquivalenz die »Bausteine des Lebens« mit unserer hier dargestellten Kernkompetenz »Periodensystem der Elemente« sehr gut vergleichen. Auf dessen Abhandlung und Basis lassen sich für {{Antarien}} alle Rückschlüsse auf die Existenz und die Manifestation des Seins im Sinne des partizipierenden Teilnehmers am System logisch ableiten.
Welches machtvolle und überaus potente Netz an Synergien daraus entstehen wird, wird auch mir bahnbrechende neue Wege in der Umsetzung von Spiele-Mechaniken offenbaren. Steigen wir ein, um die elementaren Zusammenhänge {{Antarien}}s verstehen zu lernen.
Mit jedem Prozess deiner Schöpfung (Crafting) finden durch die Integration der »Bausteine des Lebens« (Elemente {{Antarien}}s), diese Einzug in lebendig werdende Assets. Ich schrieb bereits in den Kernkompetenzen Lebendige Assets (Evolution) und Genetisches Erbe (Setup & Builds) dazu. Um diesem globalen Prinzip folgen zu können, so müssen in ganz {{Antarien}} mit »Erschaffung der Welt«, als auch in den Kreisläufen des Lebens durch Witterung, Tod, ein geschlossener Ressourcen-, sprich »Elementarkreislauf«, etabliert werden. Jedes Element {{Antarien}}s unterliegt einer »Lebensdauer« vgl. »Halbwertzeit« bei signaturaktiven und strahlungsfähigen Elementen, in der es seiner Bestimmung (Art des Charakters) operieren kann. So werden nach den Regeln des Lebens alle Elemente im Fluss durch Änderung ihrer Form (Aggregatzustand), diese in ganz {{Antarien}} persistent verteilt zu finden sein. Je wertvoller ein Element, umso schwieriger seine Extraktion aus den zu findenden Stoffen. Soll bedeuten, dass aus dem Stoff Sand es über einfache Mechanismen der Stofftrennung möglich sein wird, »Massenelemente« zu finden. Wichtige »Spurenelemente« werden natürlich aufwändige »Extraktionsverfahren« notwendig machen.
Antares Building Block of Life — Primordial Ooze Elements
53/PT/OOZE — Primordial Ooze Periodic Table Control Unit
53/PT/LAY — Layout Variants Structures Control Subsystem
53/PT/VCGM — Valence Shell Group Management Subsystem
53/PT/PBTORG — Periods Blocks Trends Organizer Subsystem
53/PT/TREND — Periodic Trends Property Control Subsystem
53/CYCLE — Biogeochemical Flow Bootstrap Cycle Subsystem
53/AGGST — Aggregate State Transformer Control Subsystem
53/ELEX — Element Extraction Process Framework Subsystem
53/BIPOL — Bipolar Knowledge Based Crafting Subsystem
53/CTEM — Characteristic Trait Element Modulator Subsystem
53/ET/KARMA — Element Transfer Karma Shell Control Subsystem
53/ARCC — Affinity Relationship Carrier Control Subsystem
53/DEDIC — Dedicated Asset Control Subsystem
53/ELEMBAL — Population Element Balancing System Subsystem
53/STAB — Structural Stability Control Subsystem
53/PANDORA — Pandora's Box Keeper Framework Subsystem
53/PSYWF — Psyforce Warfare Path Control Subsystem
53/ELEMWF — Elemental Warfare Path Control Subsystem
53/BIOWF — Bipolar Biowarfare Path Control Subsystem
53/CHEMWF — Chemical Warfare Path Control Subsystem
Abbildung 53.1: Core Engine Modul — Antares Building Block of Life - Primordial Ooze Elements (A/BBoL/POE)
Stofftrennungsverfahren (Extraktionsmethoden)
Solche Extraktionsverfahren (Methoden der Stofftrennung) werden durch nachfolgende Ansätze umgesetzt werden. Ich werde in späteren Teilen des Manuskriptes noch ausführlich schreiben.
Destillation: Thermisches Trennverfahren von löslichen Gemischen aus Flüssigkeiten auf Basis von Siedepunkten. Konzeptionelle Anwendung findet dies zum Beispiel im Brennen von Alkohol oder dem Raffinieren von ätherischen Ölen. Der Spieler kann sich Wissen um Kondensatoren, Dampfverhalten und Siedepunkten an den verschiedensten Gemischen aneignen.
Trocknung: Stofftrennung durch Verdunstungsmechanismen und Verdampfung. Der Spieler kann durch Feuchtigkeitsentzug entsprechendes Trockengut für etwaige Weiterverarbeitung generieren. Ebenfalls kann er Dinge dadurch mumifizieren oder Lebensmittel haltbar machen.
Strippen: Trennverfahren, welches auf physikalischer Basis durch Desorption einen flüssigen Stoff gasförmig überführt. Im Gegenstromprinzip kann der Spieler in einer speziellen Apparatur Gase mit Flüssigkeiten kontaktieren lassen. Unter Ausnutzung dieser Methode werden Flüssigkeiten in {{Antarien}} zum Beispiel von Schlamm oder anderen Schadstoffen aus der Produktion gereinigt.
Brennen: Thermischer Prozess für den Umbau von Kristallstrukturen, der Änderung von Materialeigenschaften sowie der Formgebung. Mit Zufuhr von Energie kann im Brennofen zum Beispiel Keramik gesintert oder glasiert werden. Ebenso sind Ausschmelzungen (Wachs) oder Formgebungen mit Gusseisen möglich. Auch Kalzinieren vgl. Pyrolyse und die Herstellung von Holzgas sind Anwendungsbereiche. Zudem kann der Spieler Kalk brennen oder Kristallwasser entfernen, um in der Schmucksteinherstellung gezielte Farbgebungen zu erreichen. In diesem Zusammenhang können auch eisenbasierende Pigmente wie Sienna und Umbra gebrannt werden, um Farben herzustellen.
Frieren: Im Stofftrennungsprozess des Frierens kann der Spieler Flüssigkeiten und organisches Material schockgefrieren. Die so in Kryostase gebrachten Materialien können ihre biologische Wertigkeit erhalten und sind zudem reversibel zu ihrer Umwelt weiterhin für eine gewisse Zeit beherrschbar.
Sublimation: Gewisse feste Stoffe in {{Antarien}} können unter Umständen direkt in den gasförmigen Zustand wechseln. Wenn dieser Stoff sublimiert, kann dieser über eine spezielle Apparatur abgetrennt werden. So kann der Spieler zum Beispiel mittels zweier Uhrgläser, etwas Filterpapier und einem Brenner medizinisches Iod sublimieren.
Löslichkeit: Über diesen Parameter wird die Eigenschaft eines Mittels in Bezug zur maximalen Aufnahme (Vermischung) eines Reinstoffes in Homogenität beschrieben. Als Lösungsmittel können Flüssigkeiten, Feststoffe als auch Gase dienen. So lassen sich im Beispiel keramische Werkstoffe, Legierungen oder spezielle Gläser lösen. Auch können kristalline Mischstoffe im Zuge alter alchemistischer Formeln wertvolle Reagenzien bilden.
Klauben: Trennverfahren für feste Mischstoffe, welche über ihre Merkmale, wie zum Beispiel der Farbe, sortiert werden können. So lassen sich ferner gewonnene Rohstoffe im Beispiel Roherze klassifizieren und selektiv in die Produktionskette bringen. Ebenso kommt das Klauben als Stofftrennungsverfahren im Urban Mining zur Anwendung.
Sortierung: Auslesung und Ordnung nach Güteklassen für die Trennung nach Stoffgruppen.
Abscheidung: Über spezielle Methoden kann der Spieler Emulsionen, Suspensionen und Aerosole mechanisch abscheiden. So können mittels Abscheidevorrichtung auch Dämpfe, klimatisch bedingte Nebel oder Flussläufe von Goldgruben mechanisch gereinigt werden.
Filtration: Um ein Filtrat zu reinigen, kann der Spieler die zu filtrierende Flüssigkeit durch ein Filtermedium bei einer Oberflächenfilterung durchlaufen lassen. Der damit erzeugte Filterkuchen (abfiltrierte Feststoffe) kann wertvoller Nährboden für viele Organismen vgl. Bakterien sein. Ebenso kann der Spieler Gase filtern. Dies kann in Eco-System-verseuchten Gebieten vonnöten sein. Die Entwicklung von Membrantechnologie kann im Geo-Engineering Einfluss nehmen. Die Filtration ist ein rein mechanisches Trennverfahren auf physikalischer Basis.
Rechen: Für die Trennung von groben Inhaltsstoffen und Materialien eignet sich dieses besondere Stofftrennungsverfahren. Der Spieler kann durch spezielle Apparaturen, wie Treibgutrechen, Siebe oder Sandfänge, mechanisch und verfahrenstechnisch Flüssigkeiten säubern. Als Beispiel seien die Siebe im Maischekessel der Destille vgl. Braumeister zu nennen. Auch können im Rücklaufschlammstrom spezielle Filter in der Abwasserreinigung im Siedlungsbau als erste Reinigungsstufe zum Einsatz kommen. Das so gewonnene Rechengut kann nun wiederum wertvolle Ressourcen offenbaren. Zu nennen seien Treibholz, Leichen und Kadaver. Letzteres wiederum kann Ausrüstung und investigative Belange stützen.
Sieben: Bezeichnet die Möglichkeit, aus Schlämmung diverse Stoffe von Hand durch den Spieler im Stofftrennungsverfahren zu extrahieren. So können zum Beispiel Gold-Nuggets aus Flussläufen, Bernsteine oder andere wertvolle Edelsteine etc. ausgesiebt werden. Auch können so spezifische Inhaltsstoffe mechanisch extrahiert und so genauer spezifiziert werden. Dieses Stofftrennungsverfahren kann dem Spieler Aufschluss und Hinweise über mögliche Vorkommen im Sedimentgestein wertvoller Ressourcen geben.
Sedimentation: Ein Stofftrennungsverfahren, welches auf Basis der Schwerkraft oder der Zentrifugation ein Ablagern von Teilchen aus Gasen und Flüssigkeiten ermöglicht. Die so erzeugten und abgelagerten Schwebstoffe werden im Bodensatz so aussedimentiert. Durch spezielle Apparaturen, zum Beispiel dem Splitter, kann der Spieler Eiweiße über die biologische Präparation gewinnen. Die Abschäumung nutzt hierbei die dichteabhängige Sedimentationsgeschwindigkeit aus, um Moleküle vgl. Elemente des Lebens zu extrahieren. Auch können so erstellte Suspensionen wieder getrennt werden. In weiterer Anwendung kann dieses Verfahren Pflanzenöle nach der Pressung von entstehendem Truböl von ungewünschten Sedimenten trennen. Die Ablagerungen werden so über die Zeit in speziellen Fässern (Sedimentationsbehältnisse) gelagert. Auch der Einsatz von Absatzbecken zur Klärung von Schmutzwasser der Siedlung sind vom Spieler orientierte Möglichkeiten.
Dekantation: Dieses Umfüllverfahren setzt auf die Abtrennung von klaren Flüssigkeiten von einer abgesetzten Suspension. Durch Wiederholung des Vorganges mittels abgezogener Dekantate kann so zum Beispiel der Winzer den Reinheitsgrad seines Weines erhöhen. Ebenso kann der Spieler in einem Hydrozyklon, einer Gaszentrifuge oder in einem Zentrifugalextraktor dieses Verfahren ebenso nutzbringend zur Stofftrennung nutzen. So können zum Beispiel spezifische Isotope durch das Dekantieren extrahiert werden. Die Verfahren werden in vielerlei Hinsicht kombinierbar sein.
Zentrifugation: Mit diesem Stofftrennungsverfahren kann der Spieler Suspensionen, Emulsionen und Gasgemische trennen. Auf diesem Wege können zum Beispiel die verschiedensten Säfte und Öle aus Separatorenfleisch gewonnen werden. Zudem stellt es ein Verfahren für die Trennung von Honig aus den Waben im Beruf des Imkers dar. Auch kann der Spieler Blutproben zentrifugieren, um weitere Elemente des Lebens zu extrahieren. Auch dieser Trennungsmechanismus kann in Zusammenhang mit einer Gaszentrifuge für eine Isotopentrennung verwendet werden.
Schwertrübetrennung: Mit diesem Stofftrennungsverfahren hoher Güte kann der Spieler auf Basis von Dichte im Schwimm-Sink-Verfahren die verschiedensten mineralischen Stoffe trennen. Im Bergbau werden so zum Beispiel Kohle oder spezifische Böden aufbereitet. Auch organische Verunreinigungen aus Baustoffen können so vom Spieler entfernt werden, um eine höhere Baugüte zu erreichen. Ebenfalls kann der Spieler den Mechanismus im Urban Mining zur Trennung von Hausmüll verwenden.
Schlämmung: Für Operationen im Tagebergwerk, insbesondere bei der metallogischen Extraktion von Goldkörnchen und Sand, lässt sich dieses Schlämmverfahren besonders gut anwenden. Der Spieler unterschwämmt hierbei das Feststoffgemisch mit Wasser. Aufgrund der unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeiten sinken die Stoffe höherer Dichte schneller zu Boden und können so extrahiert werden. Das gleiche Stofftrennungsverfahren kann der Spieler bei der Gewinnung von feinen Teilchen wie zum Beispiel von Ton anwenden.
Fällen: Bei dieser Methode der Stofftrennung kann der Spieler verschiedene chemische Fällungsreaktionen auslösen. Die sogenannten Reaktanten, welche sich im Lösungsmittel befinden, werden durch Abkühlung entweder übersättigt oder sind in ihrer Reaktion schwer löslich. Mit Eintritt der Fällungsreaktion löst sich automatisch die Ausfällung in Form eines Niederschlages, welche sodann für die weitere Verarbeitung extrahiert werden kann.
Rösten: Für die Weiterverarbeitung von schwefelhaltigen, batmionalen als auch kuratukalen Erzen wird in der antarianischen Metallurgie ein spezielles Stofftrennungsverfahren verwendet. Das sogenannte Rösten. Beim Erhitzen im Erzofen entstehen so giftige, aber wertvolle Röstgase (Hüttenrauch). Zu nennen seien im Beispiel Schwefeldioxid. Zudem kann der Spieler in weiteren Schritten Metalloxide im oxidierenden Röstprozess gewinnen.
Abdampfen: Durch Erhitzung kann der Spieler eine chemische Lösung von den gelösten Stoffen trennen. Dieses Stofftrennungsverfahren hat natürlich nur dann Erfolg, wenn der zu gewinnende Stoff nicht flüchtig war. Der so zurückbleibende feste Rückstand kann sodann vom Spieler für die Weiterverarbeitung verwendet werden. Als Beispiel seien die Gewinnung von Salzen seltener Quelllösungen zu nennen. In diesem Zusammenhang wird zudem die Methode des Abrauchens für schwefelhaltige Säuren verwendet. Der Spieler kann so in diesem Produktionsprozess bewusstseinsverändernde Substanzen extrahieren.
Die 20 Stofftrennungsverfahren orientieren sich an historisch belegten Methoden der Antike und des Mittelalters, wie Destillation, Sedimentation oder Roesten. Sie bilden die Grundlage fuer die Extraktion antarianischer Elemente und eroeffnen dem Spieler einen realitaetsnahen, wissensbasierten Zugang zum Craftingsystem, der ueber simples Ressourcensammeln weit hinausgeht.
Antarianische Elemente
Alles Möglichkeiten, welche bereits der Antike bekannt waren, bzw. durch den Fakt, dass {{Antarien}} in einer der Erde ähnlichen Zeitepoche des Mittelalters etabliert wird, sehr gut mit technologischem Verständnis umzusetzen ist. Aber kommen wir zur Basis zurück. {{Antarien}} wird ein zweigeteiltes »bipolares« und wissensbasierendes Schöpfungssystem (Craftingsystem) bekommen. Zum einen werden wir die elementaren Zusammenhänge, als auch die biologischen, studieren können. Fangen wir mit den Elementen an.
Als Beispiele seien hier nachfolgend 5 »antarianische Elemente« genannt.
| Symbol | Element |
|---|---|
| [Am] | Armonium |
| [Ad] | Adalat |
| [Br] | Brom |
| [B] | Baton |
| [Ba] | Batnium |
{{Antarien}} wird mit über 50 Elementen in den Prozess der Schöpfung starten. Die Modularität ermöglicht es, jederzeit nach Belieben fehlende Elemente im »Akt des Balancing« weiter zu implementieren. Dabei wird jedes Element durch seine Eigenschaften vgl. Charakteristika beschrieben werden.
Elementare Eigenschaften
Diese Charakteristika können nach ihren 5 »elementaren« Eigenschaften unterschieden werden.
Atomkern: Jedes Element in {{Antarien}} besitzt einen spezifischen Atomkern. Der Einfachheit halber verzichtet das Konzept auf zu detaillierte Darstellungen. Der Atomkern folgt somit seinem real begründeten Pendant und ist der positiv geladene Kern des Atoms, welcher gewissen Charakteristika im Periodensystem der antarianischen Elemente folgen wird.
Elektronen: In {{Antarien}} auch als Negatron bezeichnet, ist es ein negativ geladenes Elementarteilchen mit spezifischen Eigenschaften. Lebensraum bildet ihre entsprechende Atomhülle. Das Konzept spricht von Lebensraum, da die Elemente des Lebens vgl. Lebendige Assets auf dessen Basis begründet worden sind. Auch die Ausprägung der Charakteristika sind evolutionär begründet. Jedes Negatron spezifiziert hierbei eine charakteristische Eigenschaft, wie vergleichsweise den Stolz, Mut, Empathie oder aber auch Rachsüchtigkeit, Boshaftigkeit etc. Das Repertoire bietet ungeahnte Möglichkeiten aus über 600 verschiedenen konzeptionellen Charakterzügen.
Schalen: Da die antarianische Welt versucht, alles auf quantenbiologischer Ebene über morphogenetische Felder zu erklären, sind die Schalen die entsprechenden charakteristisch gebundenen Affinitäten zu ihren spezifisch aufmodulierten Chakren (sensorische Ebenen).
Halbwertszeit: Die Halbwertszeit definiert sodann die Generationszeit eines Elements, in welcher sich entsprechend ausgeprägte Charakteristika in Bezug zu ihrer Wachstumsaffinität zum Element des Lebens verdoppeln oder halbieren können.
Vorkommen: Elemente des Lebens kommen in den vielfältigsten Lebensumfeldern vor. So spielen die morphogenetischen Felder eine entscheidende Rolle, wie diese sich über ihr kollektives Bewusstsein bemerkbar und organisiert haben. Dabei spielt die Wahrnehmung des Spielers eine entscheidende Rolle, da die Elemente selbst Verbindungen zu ihren gewichteten Trägern aufbauen können. Als Träger des Lebens können ebenso die vielfältigsten Materialisierungen infrage kommen. Ob in Eisenerz, in Holz, im Boden, im Wasser, in der Luft oder in spiritueller Herkunft aus dem Jenseits — das Konzept legt die Basis des Fundus auf die Stofftrennungsverfahren im Ereignishorizont des jeweiligen und kreativen Spielers.
Physikalische Stoffeigenschaften
Des Weiteren nach den 8 »physikalischen« Stoffeigenschaften, wie:
Farbe: Jedes Element hat ein typisiertes Farbspektrum, welches sich je nach seinem Gemütszustand in verschiedenen Farben zeigen kann.
Dichte: Quotient aus Masse und Volumen, welcher dem Element seine natürliche Bestimmung im Bezug auf die Einflussnahme in seiner Umwelt und Umgebung charakterisiert.
Aggregatzustand: Antarianische Elemente können in den verschiedensten Aggregationszuständen vorliegen. Je flüchtiger ein Element, je potenter seine Wirkung im Bezug auf die Bindungsaffinität. Manche Elemente lassen sich nur mit größtem Aufwand detektieren und binden.
Schmelztemperatur: Gerade im Hinblick auf Änderungen des charakterlichen Zustandes könnte das Wissen um den Schmelzpunkt dies dem Spieler enorme Möglichkeiten im Bezug zum Verhalten flüchtiger Aggregationen bereiten.
Siedepunkt: Ähnlich verhält es sich mit dem Siedepunkt eines Elementes. Eine molekulare Veränderung könnte so Wasser bereits bei niedrigen Temperaturen zum Kochen bringen, und das ohne die Umgebungsdrücke anpassen zu müssen. Das antarianische System der Elemente bietet in seiner beschreibenden Charakterisierung auch hier vielfältige Synergieeffekte und Wechselwirkungen.
Löslichkeit: Definiert den Umfang eines Reinstoffes in einem anderen flüssigen Medium, welcher unter der Bedingung der homogenen Verteilung im Lösungsmittel auf atomarer Ebene fundiert.
Verformbarkeit: Sobald Elemente in Molekülen gebunden werden, spielt die Kontinuumsmechanik durch das Einwirken äußerer Kräfte eine entscheidende Rolle. Nur stabile Moleküle können über längere Zeiten aktiv am Leben in ihrer Umwelt als Einflussgrößen gewichtet gewertet werden. Am Beispiel bedeutet dies so, die Fähigkeit von Assets zu gewährleisten, welche dem Erschaffer eines chronobiologischen Zyklus auf Ebene der Populationsdynamik zu überleben. Ein Schwert so im Beispiel entsprechender kinetischer Energie trotzen kann und formstabil bleibt.
Härte: Ein Schwert im Härtegrad eines Diamanten zu erschaffen, obliegt nur den wahren Genetikern. So spielt der mechanische Widerstand eines Stoffes vgl. Elementes die Schlüsselrolle. Im Vergleich zur Festigkeit soll aber die Härte eines Stoffes die notwendige kinetische Energie definieren, welche für das mechanische Eindringen in dessen Substanz vonnöten wäre. Ebenso spielt die Härte indirekt den Verschleiß und die Haltbarkeit, respektive die Lebensdauer wider. So wird das Verschleißverhalten schon auf den Einfluss der Bindungsaffinität auf molekularer Ebene bestimmt. Ein Bohrkopf muss enormen Drücken standhalten, wenn er im ewigen Eis und enormen Tiefen zum Einsatz kommen soll. Ebenso können optische Gläser, die zum Beispiel eines Sextanten in der Seefahrt, so deutlich effektiver in der Rauigkeit der hohen See Verwendung finden. Synergieeffekte entpuppen sich zumeist erst mit ihrer längeren dedizierten Benutzung.
Chemische Stoffeigenschaften
Sowie auch nach den 2 »chemischen« Stoffeigenschaften, wie:
Reaktivität: Hochwertige antarianische Stoffe und Molekülgruppen zeichnen sich durch ihre Stabilität gegenüber anderen hochreaktiven Substanzen aus. So ist die Reaktionsfreudigkeit im Sinne der qualitativen Beurteilung eines neuen Stoffes von entscheidender Bedeutung. Ein gutes Schwert zum Beispiel zeichnet sich dadurch aus, dass es nur schwer mit Sauerstoff reagiert, also schwer korrodieren kann. Die nachfolgende Beständigkeit spielt also bereits korrelierend direkt mit ein. Ebenso kann es aber, bei genetischer Manipulation, durchaus eine hohe thermodynamische Reaktionsfreudigkeit gegenüber spezifischen Elementen zeigen. Diese so im Beispiel in Brand setzen (Brennbarkeit).
Beständigkeit: Die chemische Beständigkeit (Widerstandsfähigkeit) gegenüber allen angreifenden Elementen (Umweltgifte, Einflussgrößen) macht einen Stoff, respektive Molekül, besonders wertvoll. Je länger ein Stoff für die Dauer seiner Population an der Umwelt als Teilnehmer des Systems reaktiv ist, umso mehr dedizierte Erfahrung kann der Stoff im Verbund sich aneignen. Korrosion ist zum Beispiel für das Konzept ein Mechanismus, welcher dafür sorgt, über die chronobiologischen Zyklen die Elemente des Lebens nach Ablauf und Bewertung auf ihre Beständigkeit wieder zurück in die Ressourcen- und Recyclingkreisläufe zu überführen.
Physiologische Stoffeigenschaften
Für die Physiologie dieser Elemente bedarf es dann noch der 6 »physiologischen« Stoffeigenschaften. Dazu gehören dann die nachfolgenden Charakteristika.
Geruch: Jedes Molekül kann mit seiner Verbindung im Stoff spezifische Gerüche über seine Signaturen im Einflussbereich ausstrahlen. Über die sensorische Wahrnehmung können alle Agenten im Eco-System diese über simulierte Chemorezeptoren an ihren Gatter-Eingängen auswerten. Die Reaktivität prägt sich hierbei in Abhängigkeit ihrer sensorischen Wirkungsbreite aus.
Geschmack: Ebenso verhält es sich mit den Molekülen, welche in ihrer Eigenschaft Signaturen für Geschmäcker ausstrahlen können. Die Agenten, respektive Charaktere, können hier ebenfalls reaktiv auf diese Signaturen mit zielorientierter Handlung antworten. Da der Geschmack eine subjektive Feststellung ist, wird das Konzept die spezifischen Geschmäcker bereits in den Elementen genetisch kodieren. Jeder Agent kann so seine eigene subjektive Wahrnehmung assoziierend ausprägen.
Metabolismus: Für die Eigenschaft Metabolismus stellt das Konzept eine eigene Kernkompetenz zur Verfügung. Die Mechanismen haben globale Auswirkungen auf das gesamte Konzept. Insbesondere Ursache und Wirkung werden in diesem Zusammenhang auf elementarer Ebene in Relation zur Biogenese gesetzt.
Toxizität: Als weitere Stoffeigenschaft nimmt das Konzept die Toxizität mit auf. Bereits Paracelsus sagte, die Dosis macht das Gift. So möchte ich der Eigenschaft ebenso Gutes für seine Anwendung abgewinnen. Im Beispiel könnte der Träger eines höchst potenten Stoffes, welches ein Schwert zum Beispiel einer gefährlichen Strahlung zuschreibt, den Nutzen vor seinem eigenen Wohl (Gesundheit) setzen. Die Exposition verlangt also, nach der im Metabolismus beschriebenen Aufnahmekriterien, ihre spezifische Inkorporation. Das Konzept simuliert diese komplexe Stoffeigenschaft somit über eine quantitative Komponente, respektive der Resorptionsrate und toxischen Potenz, als auch im Bezug zu ihrer qualitativen Komponente in ihrem Wirkmechanismus auf entsprechende Organe eines Individuums. So können Charaktere plötzlich Probleme mit der Atmung bekommen oder von Lähmungserscheinungen temporär oder permanent betroffen sein. Das Konzept greift hier viele mittelalterliche Morbiditäten auf. So kann es vorkommen, dass Charaktere im Einflussbereich plötzlich erkranken und dessen Ursachen vom Spieler erforscht werden müssen. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, oder anders ausgedrückt, alles hat seinen Preis vgl. Konsequentialismus in {{Antarien}}.
Ökotoxizität: Konzeptionell muss der Spieler in vielen Bereichen abwägen, mit welchen Methoden er im Kosten-Nutzen-Verhältnis intervenieren möchte. So kann eine höchst effiziente Methode, um Gold abzuschlämmen, durchaus mit dem Preis einhergehen, die Umwelt im Areal für sehr lange Zeit mit Chemikalien zu vergiften. Ein Anbau von Getreide im Beispiel würde für die entsprechenden Bewohner der Siedlung fatale Folgen haben. Ebenso würde die Flora und Fauna auf dessen Kosten essentiell bedroht sein. Es gilt also fundiert abzuwägen, ob Stoffe, respektive Moleküle, für eine effektivere Anwendung in Synergien treten sollen.
Resorbierbarkeit: Da wir konzeptionell alles in {{Antarien}} biologisch betrachten, respektive Lebendige Assets, verlangt es nach einer Methode und Möglichkeit, entsprechend aufgenommene Stoffe vgl. Metabolismus in dessen Einflussnahme auch wieder abzubauen. So müssen Nahrungsbestandteile, Arzneien, Salben, Giftstoffe oder chemische Komponenten wie affinitäre Moleküle auch über ihren Lebenszyklus an Einfluss abnehmen oder über ihre Spaltprodukte aufgebraucht werden können. Die jeweilige Resorbierbarkeit drückt sich im Quotienten des adaptiven Faktors der Aufnahmemembran in Relation zur einwirkenden Zeit der Stoffaufnahme aus. Mögliche Aufnahmemembran könnte zum Beispiel die Haut im Falle eines Kontaktgiftes oder einer heilenden Salbe sein.
Wesensattribute
Soweit noch leicht materiell überschaubar. Da wir es nun aber in {{Antarien}} mit »lebendigen Assets« zu tun haben, so müssen wir den Sprung zu den »Wesensattributen«, also zu den »astralen Attributen«, von den körperlichen »substantiven Attributen«, wie bereits beschrieben in Kernkompetenz Bewusstsein & Seele, auch im spielerorganisierten Schöpfungsprozess meistern müssen.
Genau hier setzt das Konzept mit seinen »Wesensattributen« auf elementarer Basis an. Alle Bausteine des Lebens sind charakterspezifizierte Elemente. Jedem Element {{Antarien}}s wurden »Wesenszüge« aufmoduliert. So kann ein Element wie Uridium [Um] zum Beispiel durch Stolz, Traurigkeit, Eitelkeit prädestiniert sein. Ein anderes Element wie Dyrononium [Dy] kann dabei überaus mordlustige Charakterzüge entwickeln. Ein geschmiedetes Schwert mit solchen Elementen könnte dem Träger aus purer Lust seines Wesens zu Depressionen führen, einen Charakter durchaus von einer Klippe springen lassen. Die Möglichkeiten der modulierten Wesenszüge in Verbindung seiner substantiellen Attribute ist grenzenlos. So besteht sogar die Möglichkeit, dass eine verzweifelte Seele auf der Suche nach einem Charakter (Körper), die materielle Hülle des Schwertes als neues Zuhause annimmt. Dabei kommen Exorzismus, Segen und Fluch, in der Funktion adaptionsfähiger Instrumente beseelter lebendiger Assets, des Häufigeren zum Einsatz. So kann ein Asset Energie aus seiner Umgebung abziehen, Lebensmut schenken, je nach dem vom Schöpfer indoktrinierten dedizierten Einsatzzweck. Ein Schwert, welches zum Brotschneiden verwendet wird, wird Charakteristika ausprägen, ein Brotschneidemesser zu werden. Wird demnach Erfahrungspunkte auf seiner Veranlagung hin ausprägen. Unnütz im Kampf, aber perfekt für andere Dinge. Es folgt seiner Bestimmung, es durstet nach Blut, oder eben nach Brot.
Beachtet man nun, dass Elemente zum einen Synergieeffekte am Träger als auch im geschmiedeten Asset auslösen können, und zwar bezogen auf die Zeit der »Bindungsaffinität zum Träger« als auch der »Verweildauer im Lebenszyklus« (Generation) vgl. Haltbarkeit in {{Antarien}}, so kann ein solches Schwert als rare »Antiquität« an extremer und potenter Bedeutung gewinnen. Vergleich Kernkompetenz Errungenschaften. Ein Asset geschmiedet, also geboren zu bestimmten »Umwelteinflüssen«, zum Beispiel Mondschein, Kälte, bei Wind, ... Hitze etc., kann dem Schöpfer (Crafter) dabei einiges abverlangen, so zum Beispiel in einer langen »Pilgerfahrt« zu einem großen Berg mit »atmosphärischen Bedingungen« niedrigen Luftdruckes, bestimmte Elemente {{Antarien}}s besser zu »stabilen Molekülen« binden zu können. Das eigene Können, der Ort, die Zeit, Umwelteinflüsse, Rituale, die Perfektion im Akt der Schöpfung, durch prägnant ausgeprägte »Genotypen« vgl. Lebendige Assets (Evolution), die Wahl seltenster, hochflüchtiger, zum Teil radioaktiver Elemente, sind die Garanten für die pure manifestierte Perfektion und Erschaffung einer neuen Art (Spezies von Assets).
Selbst wenn ein Asset scheinbar nicht lebendig werden möchte, oder sich seiner Selbst noch nicht zeigen will, so wächst es mit jedem Tag seiner Lebensdauer wie ein kleines Kind an Stärke und Kraft, eines Tages durch frankensteinähnliche Rituale in einem Genlabor den Bestimmungszweck entfremdet nutzbar gemacht zu werden. »...und ich werde Dich beobachten, jedes durch mich getötete Wesen auf meinem untreuen Schöpfer reflektieren. Mein Karma wird Dich brechen.«
Lasst uns zurück zum Craftingsystem kommen, welches ja am Eingang erwähnt, in eine »biologische Komponente« sowie auch in eine »elementare Komponente« abstrahiert werden kann. Die Crafting- und Materialsysteme werden in Crafting & Materialsysteme ausführlich behandelt.
Siehe auch
- DSGN_022_CONTROL_LOOPS_FEEDBACK_SYSTEMS.md — Regelkreisläufe & Agenten im Eco System
- DSGN_028_CONSCIOUSNESS_SOUL.md — Bewusstsein & Seele
- DSGN_034_CONSEQUENTIALISM.md — Konsequentialismus
- DSGN_043_PLAYER_GENERATED_ECONOMIC_CYCLES.md — Spieler erzeugte Wirtschaftskreisläufe
- DSGN_046_CHRONOBIOLOGICAL_CYCLES_RHYTHMS.md — Chronobiologische Zyklen & Rhythmen
- DSGN_047_METABOLISM.md — Metabolismus
- DSGN_054_LIVING_ASSETS_LIFECYCLE.md — Lebendige Assets (Evolution)
- DSGN_056_ACHIEVEMENTS.md — Errungenschaften
- DSGN_057_GENETIC_HERITAGE_SETUP_BUILDS.md — Genetisches Erbe (Setup & Builds)
- DSGN_060_CRAFTING_MATERIAL_SYSTEMS.md — Crafting & Materialsysteme
Module: Ase Docs 00.16.32 [feat]
Author: Jan Ohlmann (antarien.com@gmail.com)
Co-Author: Claude Code (Anthropic)
Created: 2026-02-20
Updated: 2026-02-22
Status: Kuratierte Version — Periodensystem / Elemente des Lebens (PortalViewer DSL)